Vor 2010 hatten wir in und um Stuttgart noch fast eine heile Wald-Welt mit einer Vielfalt an kräutigen Heilpflanzen.

Ab 2010 wurden alle Waldwegränder von Juni bis Oktober bis zu 1-2 m tief in den Wald regelmäßig abgemäht.
Seit 2010 wird eine aggressive Forstwirtschaft betrieben, Waldwegränder "abrasiert", "Holz-Abfall" bleibt liegen.

An diesen Stellen wuchsen früher unter anderem Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum), Echte Goldrute (Solidago virgaurea), Waldziest (Stachys sylvatica), Wasserdost (Eupatorium perfoliatum) und viel mehr.
"Das Jahr 2011 wurde von den Vereinten Nationen mit der Resolution 61/193 zum Internationalen Jahr der Wälder erklärt. Am 2. Februar wurde auf der neunten Sitzung des Waldforums der Vereinten Nationen (United Nations Forum on Forests, UNFF) in New York das „Internationale Jahr der Wälder“ eröffnet. In Deutschland folgte am 21. März den Internationalen Tag des Waldes."
"Lieber Naturfreund, liebe Naturfreundin,
der Wald ist voller Sinneseindrücke, ein faszinierender Ort voller
Geheimnisse und voller Leben. Naturnahe Wälder sind Orte der
Artenvielfalt...
Doch auch im internationalen Jahr der Wälder 2011 kämpfen viele Lebewesen
ums Überleben: Monokulturen und maschinengerechte Forste scheinen wieder
auf dem Vormarsch zu sein..."

Insektenfreie Wälder als "Brennnesselkultur"!