Wir kennen Baldrian als Beruhigungsmittel. Es gibt auch andere Hinweise:
Pedanios Dioskurides
„De materia medica“
(1. Jh. nach Chr.)
Phu: Valeriana officinalis = Gemeiner Baldrian
- Verwendung: Trocken oder als Abkochung.
- Trocken: Wirkt erwärmend und harntreibend.
- Als Abkochung: erwärmend, harntreibend, befördert die Monatsblutungen, gegen Seitenstiche.
- In der Mischung wird bei Vergiftungen angewendet.
Ein altes Rezept für Mohnkuchen mit Honigmischgetränk:
Hippokrates
"Diät in akuten Krankheiten"
(460 und 370 v. Chr.)
"Man zerreibe auch Mohn, schütte Wasser darüber, siehe durch und rühre Mehl daran, backe Kuchen daraus, schütte gekochten Honig darüber und gebe das den an Wassersucht Erkrankten zu essen, dazu gebe man süßen, mit Wasser versetzten Wein oder gewässerte Honigmischtrank zu trinken. Oder man sammle Mohnmilch, verwahre sie und behandle damit."
Weitere Rezepte in der Kräuterschule im Wolfbusch: Weitere Infos und Termine hier.
Wohl bekanntes Gewürz Rosmarin kann den Menschen, die unter hohem Blutdruck leiden, eher schaden.
Ein belebendes Bad mit ätherischem Rosmarinöl passt nicht am Abend, aber gut für Morgenmuffel.
Ein Kamillentee schmeckt am besten, wenn er aus ganzen Blüten zubereitet wird ( kein Pulver ! ).
Die Blüten entwickeln ihr Geruch und Geschmack nur beim Trocknen nach ca. 3-6 Monate.
Fettes Essen kann man bekömmlicher machen, wenn man beim Kochen einige Blätter von Beifuss, Wermut oder einigen anderen Heilpflanzen mit Bitterstoffen dazu fügt.
Sie müssen unbedingt die ganze Zeit mitgekocht und dann eventuell aus dem Topf entfernet werden.
Ähnliche und viele andere interessante Sachen über die Heilpflanzen und ihre Anwendungen können Sie in meiner kleinen Kräuterschule und bei meinen Kräuterwanderungen kennen lernen.